Wie groß wird das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus?

Ein Vergleich der iPhone-Größen seit der 1. iPhone-Generation.

Seitdem Steve Jobs das erste iPhone am 9. Januar 2007 vorgestellt hat, sind jährlich neue Versionen des damals revolutionären Smartphones mit dem 3,5 Zoll messenden Touch-Bildschirm und dem eigenen Betriebssystem mit Apps erschienen. Der zuletzt gewählte Veröffentlichungsturnus deutet auf eine offizielle Vorstellung neuer iPhones Anfang September hin. Auf einschlägigen Technikportalen gibt es viele Spekulationen und eine Sammlung von Insiderwissen, wie das neue Smartphone aussehen soll. Wie verlässlich diese Informationen sind, werden wir sehen, wenn die neuen iPhones voraussichtlich am 7. September 2016 vorgestellt werden.

So haben sich die iPhone-Größen entwickelt

Eines scheint schon klar zu sein: Auch die nächste Generation der iPhones wird es wieder in zwei unterschiedlichen Größen geben. Dabei soll es ungefähr bei den Maßen der jeweiligen Vorgängermodelle bleiben:

Grafik mit Vergleich der iPhone-Dimensionen seit 2007.
Die iPhone-Größen seit 2007. Und das iPhone 7 und 7 Plus?

Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus werden laut den Technikportalen ungefähr die gleichen Abmessungen wie das iPhone 6s bzw. das iPhone 6s Plus haben. Das größere iPhone 7 Plus hätte damit ungefähr die Dimensionen einer 100g-Tafel Schokolade – Welche Größe soll es sein?

Was ist eine praktische Handygröße? – Faktor Hosentasche und Schokolade.

Bei der Wahl der Handygröße – abgesehen von Preis, Prestige und Leistung – kommt es unter anderem darauf an, was mit dem Smartphone alles erledigt werden soll: Einerseits soll das Smartphone gut mit einer Hand zu bedienen, tragbar und gut zu verstauen sein. Da ist es natürlich ganz praktisch wenn das Handy nicht all zu groß ist. Anderseits soll es eben nicht nur gut zum Telefonieren, sondern auch zum Fotos- oder YouTube-Videos-Anschauen oder (Pokémon Go)-Spielen oder Lesen sein und dazu ist eben ein größeres Smartphone bzw. Phablet (= Wortschöpfung aus Phone + Tablet) komfortabler. Auf diesen Größenkompromiss und die unterschiedlichen Anforderungen der Kundinnen und Kunden reagiert inzwischen nicht nur Apple damit, dass es aktuell Smartphones in drei unterschiedlichen Abmessungen anbietet.

Auf die größeren Smartphones haben Jeans-Hosenhersteller schon vor zwei Jahren, als auch die größeren iPhones vorgestellt wurden, eine Reaktion angekündigt: Bei Männer-Hosen sei das Verstauen auch eines größeren Smartphones selbst in den vorderen Taschen kein Problem. Die kleineren Hosentaschengrößen bei den Damen-Jeans werden allerdings überdacht. Zwei Gründe könnten übrigens dagegen sprechen, sein Handy in die hinteren Hosentaschen zu stecken:

  • Es rutscht aus den Gesäßtaschen auch gerne mal was raus und
  • Es ist nicht unbedingt gut, sich auf sein Handy zu setzen, es könnte sich zum Beispiel verbiegen.

Manche fühlen sich auch vor Diebstahl oder Raub besser geschützt, wenn sie das Mobiltelefon bei sich haben. Gegen Beschädigungen und Diebstahl (optional) können Sie auch ihr neues iPhone gleich jetzt versichern.

Das Smartphone doch besser nicht am Körper tragen?

Vordertasche einer Jeanshose mit einem Stück Karton

Übrigens nach einer neueren Studie kann es auch für Männer ratsam sein, das Handy nicht in der Hosentasche zu tragen: Danach würde die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit der Frauen wurden dort aber nicht untersucht, da sie ihr Smartphone sowieso eher in der Handtasche tragen würden.

Apple verweist in seinen kleingedruckten Benutzerinformationen auch darauf, dass das iPhone mit Abstand zum Körper getragen werden sollte: Beim iPhone SE werden vom Hersteller mindestens 5 Millimeter empfohlen.

In Mode gekommen sind die Herrenhandtaschen aber deswegen anscheinend noch nicht wieder. Immerhin können die Damen dann eine ganze Tafel Schokolade in der Tasche verstauen. So groß ist nämlich ungefähr das derzeitige Spitzenmodell iPhone 6s Plus (welche Gründe dagegen sprechen könnten Schokolade in der Hosentasche zu tragen, erläutern wir jetzt nicht).