Drei Tipps für sofortigen Schutz: Schnarchen

Glaubt man einschlägigen Statistiken, dann sind wir nicht nur ein Volk der Schnarcher, sondern Schnarchen gehört auch zu den Dingen, die unseren Partner oder unsere Partnerin am meisten in der Beziehung stören. Entgegen einer verbreiteten Annahme ist das Schnarchen kein männliches Phänomen, auch Frauen "sägen" in der Nacht gerne mal komplette Wälder ab. Einzig das Alter ist ein verlässlicher Begleiter des Schnarch-Phänomens. Je älter wir werden, desto lauter werden die Nächte.

Wir haben drei Tipps, damit die Nachtruhe wiederhergestellt werden kann.
Da Schnarchen aber auch ernsthafte Hintergründe haben kann, sollten chronische Schnarcher einen Besuch beim Arzt einplanen. Gelegentlichen Schnarchern (oder ihren geplagten Partnern) können wir vielleicht sofort - noch heute Nacht - helfen.

Worum es geht:


Wir zeigen dir was direkt gegen das Schnarchen hilft
Wir haben ein paar tipps, damit die Schnupfennase Sie nicht ins Bett zwingt

1. Atemwege freihalten

Schnarchen entsteht beim Atmen und innerhalb der Atemwege  Wenn diese nicht frei sind - also den Atem nicht ungehindert passieren lassen - sucht sich die Luft ungeeignete Wege und lässt das mit zunehmenden Alter erschlaffte Gaumensegeln flattern: Das typische Schnarchgeräusch entsteht.
Oftmals kann eine freie Nase schon für Abhilfe sorgen. Statt mechanischer Hilfsmittel, die die Nase offen halten, genügt es oft schon die Nasenschleimhaut abschwellen zu lassen. Ein Nasenspray, möglichst auf schonender Salzwasserbasis, kann wahre Wunder wirken. Auch sollten leichte und unerkannte Allergien als Auslöser für verstopfte Atemwege in Betracht gezogen werden. Zu trockene Heizungslauft sorgt ebenso für eine Belastung vieler Nasen, wie Milben in der Bettwäsche oder auf dem Teppich. Frische Bettwäsche und ein gut durchlüftetes Schlafzimmer sorgen bei vielen Gelegenheits-Schnarchern für Ruhe in der Nacht. 

2. Schlafposition wechseln

Unsere Schlafposition begleitet uns oft schon seit der Kindheit. Wenn wir zu nächtlichen Holzfällarbeiten neigen, ist es Zeit die eingeübte Position zu wechseln. Grundsätzlich befördert eine nächtliche Rückenlage das Schnarchverhalten. Eine Nacht in der Seitenlage kann für den Schläfer und seine Bettnachbarin oder seinen Bettnachbarn eine erholsame Nachtruhe bedeuten. Neben speziellen Kissen oder Umschnall-Lösungen, die den Schläfer in die Seitenlage zwingen, reicht es oft auch aus sich selbst vor dem Einschlafen in die Seitenlage zu bringen. Einen Versuch ist es wert. 

3. Bewusst Schlafengehen

Es klingt seltsam, aber oft gehen wir unbewusst zu Bett. Viel zu lange Zeit verbringen wir vor dem Fernseher und schütten beim Krimi auch noch Adrenalin aus, der uns in der Nacht unnötige Unruhe bringt. Dazu noch falsches, weil zu fettes Essen. Vielleicht noch ein zweites oder gar drittes Glas Wein oder Bier vor der Nachtruhe. Wie soll der Schlaf denn dabei ruhig und erholsam sein? Der Körper muss in solchen Situationen nicht nur Alkohol und späte Speisen verdauen, sondern löst womöglich in der Nacht noch im Kopf den Kriminalfall.

Einfach mal bewusst zu Bett gehen, kann für einen erholsamen Schlaf sorgen. Den Fernseher schon eine Stunde vor dem Zubettgehen ausschalten, dafür ein anregendes Buch lesen oder ein Gespräch suchen. Ein frühes Abendessen, auch wenn es im heutigen Tagesablauf ungewohnt ist, ermöglicht dem Körper das Verdauen der Speisen bevor sich der Mensch ins Bett legt.
Das Ausbleiben von Schnarchgeräuschen ist bei so einem Lebenswandel nur ein äußeres Zeichen. Wer bewusst zu Bett geht, hat auch mehr vom nächsten Tag!

Auf einen Blick:

Damit endlich wieder Ruhe im Schlafzimmer herrscht:

  • Halten Sie Ihre Atemwege frei und sorgen Sie für frische Luft im Schlafzimmer
  • Wechseln Sie die Schlafposition, das kann Wunder wirken
  • Gehen Sie bewusst Schlafen und sorgen Sie für Entspannung schon vor dem Einschlafen..