Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie

Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher stellen gerade für Familien eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Speicherlösungen wie etwa externen Festplatten dar. Denn sie bringen den ganz großen Vorteil mit sich, dass unbegrenzt viele Personen ganz bequem auf die gewünschten Daten zugreifen und diese bearbeiten können. Niemals war das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten einfacher als heute. Und auch für die Datensicherung sind Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher eine hervorragende Lösung. Wir beschäftigen uns in diesem Ratgeberartikel mit Vor- und Nachteilen und stellen die wichtigsten Cloud-Speicher, die sich besonders gut für den Einsatz in einer Familie eignen, kurz vor.

 Voll vernetzt durch Cloud-Dienste

Warum Cloud-Dienste gerade für Familien?

Es gibt viele gute Gründe, weshalb Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie besonders empfehlenswert sind. Während in früheren Jahren in jedem Haushalt in der Regel nur ein Desktop-PC stand, auf dem alle Daten auf einer eingebauten Festplatte gespeichert wurden, stellt sich dies heutzutage deutlich vielfältiger dar. Neben dem feststehenden Rechner, sofern dieser denn überhaupt noch vorhanden ist, gibt es Notebooks, Netbooks, Smartphones und Tablets. Problematisch wird es, wenn auf all diesen Geräten von verschiedenen Familienangehörigen auf die gleichen Daten zugegriffen werden soll. Ein Cloud-Dienst stellt da eine gleichermaßen einfache wie praktische Lösung dar. Zudem wird die Synchronisation der Daten auf diese Weise geradezu zu einem Kinderspiel. Endlich müssen nicht mehr externe Festplatten hin und her durch die Wohnung geschleppt werden, um Datensicherungen durchzuführen. Und auch den Einsatz von Speichermedien wie USB-Sticks und SD-Karten kann man sich zukünftig sparen. Denn Dokumente, an denen gemeinsam gearbeitet werden soll, sind für alle berechtigten Personen direkt in der Cloud verfügbar. Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie sind auch eine prima Lösung, um beispielsweise die Fotos aus dem letzten Urlaub der ganzen Familie zugänglich zu machen. Hier nochmal die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Gemeinsamer Zugriff von verschiedenen Geräten
  • Keine externen Datenträger mehr nötig
  • Praktische Synchronisation der Daten
  • Dokumente können gemeinsam bearbeitet werden

Wie Cloud-Dienste funktionieren

Wie bereits angedeutet wurde, machen Cloud-Dienste andere – interne wie externe – Speichermedien quasi überflüssig. Das ist nicht zuletzt für das Budget einer Familie angenehm, denn schließlich haben auch externe Festplatten und Co. ihren Preis. Doch wie funktioniert das Ganze nun eigentlich konkret? Zunächst einmal ist es erforderlich, sich einen Account bei einem der Cloud-Anbieter anzulegen, von denen die wichtigsten weiter unten vorgestellt werden. Damit erhält der Nutzer Zugang zu seinem gebuchten Speicherplatz. Dieser befindet sich auf Storage-Servern des entsprechenden Anbieters. Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie können dann von jedem Endgerät aus genutzt werden, auf dem ein Einloggen in den jeweiligen Dienst möglich ist. Mit den persönlichen Zugangsdaten geht dies entweder direkt über den Browser – oder aber es wird ein Desktop-Client des Anbieters verwendet. Für Smartphones und Tablets stellen die Cloud-Dienste eigens optimierte Apps zur Verfügung, mit denen es sich auf eine überaus komfortable Art und Weise auf die Daten zugreifen lässt.

Welche Nachteile gibt es?

Natürlich ist auch beim Thema Cloud-Dienste nicht alles nur eitel Sonnenschein. Dessen sollte sich jeder bewusst sein, der über Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie nachdenkt. Es gibt auch Nachteile, die diese Technologie mit sich bringt. Diese möchten wir an dieser Stelle in übersichtlicher Form auflisten:

  • Kein Zugriff auf die Daten bei Verbindungsproblemen
  • Generell Schwierigkeiten bei schlechter Internetverbindung
  • Abhängigkeit vom Cloud-Anbieter
  • Ist die Sicherheit der Daten wirklich gewährleistet?

Jeder sollte sich dessen bewusst sein, dass bei einem Ausfall der Internetverbindung kein Zugriff auf die Daten möglich ist. Die Gefahr, dass ein solches Szenario heutzutage auftritt, ist zwar relativ gering, aber dennoch sollte sie bekannt sein. Gerade, wenn die Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie genutzt werden sollen, dürfte ein temporärer Ausfall jedoch nicht so sehr ins Gewicht fallen. Dass eine gewisse Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter besteht, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Dies ist jedoch im Endeffekt auch in vielen anderen Bereichen wie etwa beim Mobilfunkanbieter der Fall. Ein heikles Thema ist zweifelsohne das Thema Datensicherheit und Datenschutz. Aus diesem Grund haben wir diesem auch gleich noch einen gesonderten Absatz gewidmet.

Volle Vernetzung durch Cloud-Lösungen

Das Thema Datensicherheit und Datenschutz

Sind die Daten auf dem fremden Server wirklich sicher? Das ist die eine Frage, die sich viele kritische Cloud-Nutzer stellen. Diese Frage wird sich naturgemäß niemals mit einem hundertprozentigen „Ja“ beantworten. Denn es kann letztendlich immer zu Problemen kommen, wenn Technik im Spiel ist. Jedoch gilt es als höchst unwahrscheinlich, dass die auf einem Cloud-Speicher abgelegten Daten tatsächlich einmal vernichtet werden könnten. Denn die Anbieter betreiben einen hohen Aufwand im Hinblick auf das Thema Datensicherheit und so lässt sich sogar sagen, dass Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie im Endeffekt sicherer sind als die heimische Festplatte. Nochmal ein anderes Thema ist der Datenschutz. Hierbei kommt es immer wieder zu Kritikpunkten, insbesondere was die großen Cloud-Anbieter aus den USA angeht. Teils ist es nicht wirklich klar, ob die strengen deutschen Datenschutzbestimmungen zu hundert Prozent beachtet werden. Grundsätzlich besteht auch immer die Gefahr, dass die Daten in unberechtigte Hände geraten, etwa durch Hacker-Angriffe. Was macht der Cloud-Anbieter selbst mit den Daten und inwieweit greift er darauf zu? Das ist eine weitere Frage, die bei manchen Nutzern für ein etwas mulmiges Gefühl sorgt.

Die größten Cloud-Dienste in der Übersicht

Wer sich nun ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt, Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie zu nutzen, wird an einigen bekannten Anbietern nicht vorbei kommen. So sind es auch in diesem Bereich die großen IT-Konzerne, die den Markt mit ihren Angeboten dominieren. Hier sind die bekanntesten Cloud-Dienste in der Übersicht:

  • Amazon Drive
  • Microsoft OneDrive
  • Google Drive
  • Dropbox

Während Dropbox als Vorreiter auf diesem Gebiet sich vor allem auf den Kernbereich des Cloud-Speichers fokussiert hat, bietet beispielsweise Google ein breites Spektrum an Zusatzdiensten wie den gemeinsamen Zugriff auf Dokumente an, was natürlich auch bei den Überlegungen eine Rolle spielen sollte.

Deutsche Anbieter als Alternative

Wem die US-Anbieter – vor allem aus Datenschutzgründen – doch etwas suspekt sind, der kann sich alternativ dazu auch für deutsche Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie entscheiden. Hier gibt es inzwischen Angebote wie beispielsweise die MagentaCLOUD der Telekom oder auch die Leitz Cloud, bei denen der Nutzer sich sicher sein kann, dass die deutschen Datenschutzbestimmungen beachtet werden. Bei der Leitz Cloud etwa stehen alle Storage-Server in Deutschland und die Daten werden direkt beim Upload verschlüsselt.

Fazit: Viele Vorteile für Familien

Cloud-Dienste als gemeinsamer Speicher für die Familie werden in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Zwar gibt es durchaus noch Punkte wie allen voran den Datenschutz, die für ein gewisses Unbehagen bei den Nutzern sorgen. Letztendlich gehört solchen Lösungen allerdings die Zukunft. Schließlich sind die Vorteile gerade für Familien doch enorm. Anfällige externe Datenträger werden nicht mehr benötigt, alle Familienmitglieder können von ihren verschiedenen Endgeräten aus jederzeit auf die gemeinsamen Daten zugreifen und die Synchronisation minimiert die Gefahr von Datenverlusten.