Veröffentlicht am 29.06.2014 um 06:35 Uhr

Datenklau: Sichere Passwörter ohne wenn und aber erstellen

Mit rund 3 Millionen geklauten Passwörtern und 18 Millionen gehackten E-Mail-Konten müssen wir immer stärker um die Sicherheit unserer privaten Daten im Netz fürchten. Ein Reset der Passwortsammlung kann helfen. Leicht zu merken oder doch lieber sicher? Wir zeigen Ihnen worauf Sie unbedingt achten sollten beim Anlegen von Passwörtern.Mit ein paar Tricks geht’s zum sicheren Passwort.

Sichere Passwörter erstellen - Datenklau vorbeugen

Facebook, Amazon, Twitter und ein ein bis zwei E-Mail-Konten – wer sich im Netz bewegt, sammelt einige Passwörter im Laufe der Zeit. Die Daten in den jeweiligen Konten sind oftmals privat und sollten nicht die Hände Dritter gelangen. Vor allem Fremden. Als Faustregel gilt: Jedes Passwort nur ein Mal verwenden. Stimmt zwar, aber reicht definitiv nicht aus.

Das schlechte Passwort

Einfach herzuleiten, aber dennoch zusätzlich wissenschaftlich belegt: Tastenkombinationen wie “123456” und “qwertz” sind aus Bequemlichkeit besonders beliebt und zählen zu den häufigsten Passwörtern. So machen Sie sich angreifbar – den Hackern und Neugierigen machen Sie es damit sehr leicht. Doch auch Passwörter, die leicht herzuleiten sind, sollten vermieden werden, denn demografische Daten zu Ihrer Person sind im digitalen Zeitalter leicht zu finden: Der Name Ihres Kindes haben Sie mal beiläufig getweetet an dessen Geburtstag, der Name Ihres Partners steht im Beziehungsstatus auf Facebook, Hundebild samt Namen in einem Tierforum gepostet – solche Zusammenhänge sind mit Vorsicht zu genießen. Daher konkret:

  • keine Namen und Geburtsdaten von Ihnen, Lebenspartnern, Kindern oder Haustieren
  • keinen Bezug zu Lieblingskünstlern, -Sportlern, -Musikern
  • Hobbys und ähnliches

Es gilt vielmehr: Passwörter sollten Sie so nicht im Duden finden. Also variieren Sie Buchstaben und Zahlen in konfuser Schreibweise.

  • wählen Sie lange Passwörter (ab 8 Zeichen)
  • wählen Sie einen Tasten-Zahlen-Kombination
  • wählen Sie besonders starke Passwörter bei Accounts wie Online-Banking
  • ändern Sie ihr Passwort regelmäßig und bewahren Sie es nicht öffentlich auf
  • teilen Sie Ihr Passwort nicht mit anderen und seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich auf Fremd-Computern einloggen

Merken der Passwörter

Hier gibt es zahlreiche Tipps und Tricks – ein gängiger und von mir selbst favorisiert ist folgender: Nutzen Sie Phrasen oder Sätze, die Ihnen geläufig sind. Beispielsweise: Am 1. Mai gehe ich tanzen bis zum Morgen – daraus wird “a1.MgitbzM. So wird ein kryptisch erscheinendes Passwort logisch zusammengesetzt. Andere werden es sich nicht merken können – Sie aber dank Eselsbrücke schon.

Passwortmanager

Das klappt bis zu einem gewissen Punkt. Bei unseren zahlreichen Anwendungen, die wir verwenden im Alltag, ist es aber sehr schwer sich die Passwortsammlung zu merken. Passwortmanager helfen einem dabei. Die Auswahl ist groß, aber auch einfache Varianten können hier helfen. Oft reichen Gratisversionen oder unter 5 Euro aus, so beispielsweise Tools wie Safe, SecureSafe Online, Wallet 4i und iPIN.


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