Veröffentlicht am 06.08.2013 um 07:02 Uhr

We cloudly present …

Vernetzt arbeiten: Bequem und unkompliziert zwischen verschieden Geräten Daten aufrufen und bearbeiten. Cloud-Dienste sollen dies möglich machen. Doch wie gut funktionieren die Online-Speicher? Stiftung Warentest hat sich umgeschaut – wir liefern Ihnen die wichtigsten Ergebnisse.

Cloud-Test

Insgesamt testete Stiftung Warentest 13 Anbieter. Ein entscheidendes Kriterium ist hierbei spätestens mit der NSA-Affäre der Datenschutz. Nicht immer geht es nur darum, Urlaubsfotos und Musiksammlungen online zu speichern: Skeptisch werden Nutzer, sobald es um persönliche Daten geht. Und hier ist Weitsicht gefragt, denn das hängt in erster Linie mit dem Standort des Server zusammen. So ist das Datenschutzniveau mit der einheitlichen Rechtsprechung in der EU deutlich sicherer, als etwa in den USA.

Wer darf spähen?

Aus Nutzersicht natürlich nur der Nutzer selbst bzw. für einen bestimmten Bereich autorisierte Personen – Familie und Freunde mit denen die letzten Urlaubsbilder geteilt werden sollen. Das sollte via Verschlüsselung auch gegeben sein – und so ist es auch. Die Cloud-Anbieter verschlüsseln die Daten, sobald sie auf den Server geladen werden. Doch anders als bei der Wohnung, hat nicht der Besitzer den Schlüssel, sondern der Eigentümer – in diesem Fall der Dienstanbieter. Wer sensible Daten abspeichert, sollte sich zusätzlich um eine weitere Verschlüsselung kümmern. Dies geht beispielsweise mit dem Gratis-Programm „Boxcryptor“.

Ansonsten bleibt Ihnen noch die Option sich für den Schweizer Cloud-Dienst LaCie Wuala zu entscheiden. Dieser verzichtet auf den Schlüssel und könnte keinen theoretischen Blick in Ihre Daten werfen. Zudem punktet der Dienst mit schnellen Up- und Downloadgeschwindigkeiten. 5 Gigabyte gibt es gratis. Wer mehr Speichervolumen möchte, kann zwischen 20, 50 und 100 Gigabyte wählen (3 bis 10 Euro im Monat).

Viel Speicher für Lau

Satte 25 Gigabyte gratis: Das bietet die Cloud von der Telekom. Die anderen getesteten Dienste bieten nur bis zu fünf Gigabyte an. Sparfüchse mit großem Speicherbedarf sind hier also gut aufgehoben. Der besagte Schlüssel liegt allerdings, wie bei allen anderen getesteten Diensten (ausgenommen LaCie Wuala), beim Anbieter.

Erprobt und komfortabel

So zeigt sich der etablierte Dienst Dropbox. Datenschutz sollte allerdings für den Nutzer weniger eine Rolle spielen bei dem US-amerikanischen Anbieter: Andere Gesetze und für die Speicherung wird der Server von Amazon genutzt. Stiftung Warentest empfiehlt den Dienst für weniger sensible Daten: Fotos, Videos, Musik und Co sind hier gut aufgehoben.

Unerwartetes Schlusslicht

Microsoft ist ein Urgestein – deswegen überrascht das schlechte Ergebnis besonders. Der Standort des Servers ist unbekannt und laut Stiftung Warentest verweigerte der Konzern sogar die Aussage dazu. Zwar schneidet der Funktionsumfang relativ gut ab, dafür ist beispielweise die Nutzung via iOS-App als „sehr kritisch“ bewertet worden. Sky Drive landete im Test auf dem letzten Platz.


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