Veröffentlicht am 02.01.2014 um 15:53 Uhr

Online-Supermarkt: E-Commerce boomt – Misstrauen bleibt aber bei Lebensmitteln

Der Online-Handel wächst rasant an, ebenso die Anzahl der Anbieter im Bereich der Online-Supermärkte. Und dennoch: Das Angebot wird hierzulande nur sporadisch genutzt. Was ist hier faul?

Online-Supermarkt

200 Millionen Euro Umsatz haben die E-Commerce Anbieter im Food-Bereich 2010 gemacht. Das klingt auf im ersten Moment gar nicht so übel, doch sind es am Ende gerade einmal 0,2 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes. Doch das schreckt die Anbieter nach außen hin nicht ab: Vielmehr expandieren die Großen unter ihnen – einige sogar ins Ausland. REWE online weitete sich jüngst aus, beliefert mit München nun sieben Städte in Deutschland. Doch der Markt im Ausland scheint attraktiver. Großbritannien beispielsweise setzt unseren 0,2 Prozent stolze sieben Prozent entgegen. Auch die Schweiz prescht vor und gibt eine gute Figur ab in Sachen Online-Supermarkt. Doch warum meiden hierzulande so viele den Online-Lebensmittelhandel?

Natürlich sind wir misstrauisch. Tests und Erfahrungsberichte machen den Anbietern das Geschäft schwer: faul ist das Obst, auch zerbrochene Eier und geplatzte Milchtüten sind in aller Munde und sorgen in vielen Lebensmittelpäckchen zu genervten Kunden. Doch auch hier rüsten die Zulieferer nach, um Ware möglichst schadenfrei ausliefern zu können. Doch zu hoch ist die Dichte an Supermärkten in Deutschland, als dass die Trägheit und der Wunsch nach komfortablen Alltag das Online-Geschäft begünstigt und das Misstrauen fällt.

Wir sind besonders skeptisch gegenüber Frischware aus dem Paket: Gerade einmal 5,7 Prozent der deutschen Internetnutzer haben bereits Frischware online bestellt. Weniger Skepsis bringen wir bei Kaffee und Tee an den Tag mit – rund 26 Prozent der Befragten bestellten bereits online. Unter allen Befragten die bereits online Lebensmittel eingekauft haben, tut es die Mehrheit, weil sie nicht selbst losziehen müssen. Und dennoch: Bei Frischware holt eine deutliche Mehrheit ihre Produkte nach Bestellung selbst im Supermarkt ab.

Um das Konzept in Deutschland voranzutreiben, braucht es wohl noch viel Überzeugungsarbeit und neue, innovative Ideen. Frisches Obst und heile Eier sind nur ein Anfang.


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