Veröffentlicht am 16.08.2013 um 12:09 Uhr

Threema: Manuel Kasper verschlüsselt Ihre Botschaften sicher und zuverlässig

WhatsApp ist unsicher: Das wissen wir und dennoch benutzen rund 20 Millionen Deutsche den SMS-Ersatz. Grund sind fehlende Alternativen. Das soll sich nun ändern. Threema ist auf dem Vormarsch und sendet Daten verschlüsselt: Ein Dorn im Auge der NSA, die laut Jan Stowsky lange Zeit versuchte, die kryptografische Entwicklung zu beeinflussen.

Rund zwei Milliarden Nachrichten verschicken Nutzer täglich über WhatsApp – unverschlüsselt und ungesichert. Längst ist bekannt, dass der marktbeherrschende Messanger Sicherheitslücken aufweist. Abschrecken tut das die Nutzer – in der Masse betrachtet – wenig. Doch mit Alternativen, die sich mit dem Thema Sicherheit einen Wettbewerbsvorteil schaffen, kann sich das schnell ändern.

Threema ist so ein aufsteigender Konkurrent, der versucht eine sichere Version des Messangers auf den Markt zu etablieren. Auch Threema bietet kostenlosen Ersatz zur SMS, auch Threema bietet die Möglichkeit Bilder und Videos zu versenden, aber Threema verschickt diese Daten verschlüsselt.

Wie funktioniert die Verschlüsselung?

Kasper setzt mit seinem Programm auf eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nur Sender und Empfänger können die Nachricht lesen – nicht der Anbieter und auch nicht die NSA. Die Nachricht wird beim Sender verschlüsselt und erst beim Empfänger entschlüsselt. Wer miteinander Chatten will, muss zu Beginn der Unterhaltung einen privaten Schlüssel erstellen sowie einen öffentliche, den er an Freunde weitergibt. Aus diesen beiden wird ein dritter Schlüssel errechnet: Nur der Empfänger kann die Nachricht entschlüsseln – mit seinem eigenen privaten Schlüssel. Asymmetrische Verschlüsselung nennt sich das Verfahren.

Doch was heißt das für den Nutzer? Der Aufwand ist dadurch natürlich etwas größer als bei WhatsApp. Threema versucht ein Spagat zwischen Bedienungsfreundlichkeit und Sicherheit. Der Nutzer muss vor der Nutzung Schlüssel einrichten, danach läuft es wie bei WhatsApp: Automatische Durchforstung der Kontaktdaten – wer das nicht möchte, kann auch manuelle Kontakte suchen und auswählen. Das funktioniert via achtstelliger ID des Kontakts.

Die Zukunft des sicheren Messangers

Nutzer werden aufmerksamer und sind durch die NSA-Affäre sensibler geworden, geht es um die eigenen Daten. Die Nachfrage nach sicheren SMS-Ersatz-Diensten wächst stetig. Es bleibt also spannend, ob sich genügend Nutzer finden oder ob Threema sich als Anfang einer langen Entwicklungskette vorne einreiht.


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