Veröffentlicht am 16.04.2014 um 10:12 Uhr

Hochsensible Feuchtigkeitssensoren im iPhone und Android

Die Internet-Foren werden buchstäblich geflutet, geht es um die hochsensiblen Feuchtigkeitssensoren in iPhones und Android-Geräten – nicht selten schwappen die Emotionen über, weil der Hersteller nicht zahlt. Und das, obwohl Besitzer schwören, dass ihr iPhone und Co. nie einem Wasserschaden ausgesetzt war. Wir wissen Rat – sparen Sie sich Reparaturkosten.

Feuchtigkeitssensoren für Smartphones

Es ist ein schleichender Prozess, wenn das Smartphone Feuchtigkeit ausgesetzt war – ein langsamer Tod des mobilen Allrounders. Selbst ein minimaler Feuchtigkeitseintritt kann die Elektronik langfristig zerstören, so zumindest die Hersteller. Doch warum sollte das den Smartphonebesitzer kümmern, solange es läuft? Die Antwort ist unerfreulich: Kommt es nämlich zu einem Garantie-Fall, fällt der erste Blick des Herstellers auf genau diese Feuchtigkeitssensoren. Sind diese verfärbt, ist der Hersteller fein raus aus dem Reparaturprozess: Er weist jegliche Schuld von sich ab, denn es ist ein eindeutiges Indiz für einen Wasserschaden. Wie schnell das gehen kann, erklärte Mario Dahn, Sachverständiger für Mobilfunkgeräte, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung: „Ein nicht ganz trockener Klinkenstecker in der Ohrhörerbuchse oder sehr hohe Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum können für eine leichte Verfärbung durchaus schon ausreichen.“ Demnach kann bereits ein Urlaub in tropisch, feuchten Klima zur Verfärbung führen und das Smartphone hat einen vermeintlichen Wasserschaden. Auch Gebrauchtwarenbörsen schauen genau hier zuerst hin: Bei Verfärbung sinkt der Wert des Gerätes i.d.R. gewaltig. Kaum ein Anbieter wird Ihnen ein Angebot machen, das annähernd attraktiv klingt. Daher beachten Sie ein paar einfache Regeln, um die Verfärbung zu verhindern:

  • keinen nassen Klinkenstecker in das Smartphone stecken – vorher mit einem Tuch oder am Pullover trockenreiben
  • vermeiden Sie Telefonate im Regen – auch ein Nieselregen kann zur Verfärbung der äußeren Sensoren führen
  • im Urlaub mit tropischem Klima das Smartphone in Schutzhüllen (im Zweifel eine Socke) verpacken und nur nach Bedarf rausholen
  • nicht jedes Mal mit ins Bad nehmen, beim Duschen (auch hier hohe Luftfeuchtigkeit)

Apple wurde bereits zur Kasse gebeten: 53 Millionen Euro zahlten das Unternehmen in einem außergerichtlichen Vergleich. Die Kläger waren zahlreiche iPhone und iPod-Touch-Besitzer, dessen Reparatur auf Grund der sensiblen Sensoren abgewiesen wurde. Diese sollen nämlich zu sensibel eingestellt gewesen sein. Ob eine Sammelklage auch in Deutschland so erfolgreich sein würde, ist anzuzweifeln. Zudem kostet das einen sehr langen Atem – denn auch in dem US-Urteil vom 2013 handelt es sich um Geräte von 2009 und 2010.

Die äußeren Sensoren sind demnach kaum mehr als ein Indiz – für den ersten Blick bei einem Gebrauchtkauf aber oft ausschlaggebend. Gewissheit geben die Sensoren im Gerät. Das Problem: Wer hier selbst schraubt, vergibt ohnehin jedweden Anspruch auf Garantie beim Hersteller.

Wer diesen Stress umgehen möchte, schließt lieber gleich einen Schutz für das Smartphone ab. Dann brauch sich der Kunde nämlich keine Sorgen über verfärbte Sensoren machen, denn auch unsere Tipps sind kein Garant dafür, dass die Verfärbung ausbleibt. Beim myphoneschutz sind neben Sturzschäden, falsche Bedienung und Co. auch Feuchtigkeitsschäden abgesichert – egal ob Eigenverschulden oder nicht.


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