Veröffentlicht am 21.11.2015 um 11:52 Uhr

Livestreaming: Meerkat und Periscope – wir zeigen wie es geht. 

Liveübertragung aus dem Hörsaal ist kompliziert? Nicht mehr: Livestreaming mit Meerkat und Periscope machen es möglich. App laden, anmelden und Streamen – mit Ton, in Farbe und Live. Wie es funktioniert und was zu beachten ist, erfährst du bei hier.

 

Livestreaming mit Meerkat und Persicope

 

Seitdem jeder engagierte Hobbynutzer auf seinem PC hochwertige Drucksachen und Webseiten erstellen kann und selbst Videoschnitt, Podcasts, Blogs und sogar eigene Webradio-Stationen zumindest technisch kein Problem mehr sind, war es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, wann es eine Möglichkeit geben wird, eigene Videoinhalte live zu senden. Nicht als Upload zu einer Videoplattform wie YouTube oder Vimeo, wo Videos zeitversetzt angeschaut werden können – sondern tatsächlich Livestreaming mit Meerkat und Persicope.

Mit Meerkat und Persicope kommt Videostreaming auf das Smartphone

Seit einigen Monaten wetteifern zwei innovative Apps um die Gunst der Smartphone-Nutzer, die eine echte Live-Übertragung vom Smartphone ermöglichen. Meerkat und Periscope sind die mobilen Fernsehstudios der Smartphone-Generation. Alles was man braucht, um selbst zum Sender oder zum Empfänger  zu werden, sind ein aktuelles Smartphone und die entsprechende App. Diese gibt es sowohl für Android als auch auch für Apples iPhone-Betriebssystem.

Bevor es losgeht wollen die Apps ein paar Daten

Bis auf einige Details sind die beiden Angebote recht ähnlich. Nach der Installation der App ist eine Anmeldung notwendig, dann kann es schon losgehen. Die aktuell bei den Nutzerzahlen führende App „Periscope“ setzt auf den in Deutschland nicht so erfolgreichen Kurznachrichtendienst Twitter, sowohl bei der Anmeldung als auch bei der Anbindung von Freunden – schließlich sollen die ja erfahren, wenn es gerade einen Livestream zu sehen gibt. Die enge Verzahnung mit Twitter ist kein Zufall. Periscope wurde im Frühjahr 2015, etwa ein Jahr nach Unternehmensgründung, für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag von Twitter übernommen. 

Periscope ist bei der Registrierung offener. Allerdings muss der Nutzer hier seine mobile Telefonnummer angeben – eine Information, die manch einer nicht so gerne herausgibt. Um Freunde über einen Meerkat-Videostream zu informieren, steht bei Meerkat neben Twitter auch Facebook zu Verfügung.

Gesendet wird was interessant ist – oder auch nicht

Nach der Installation muss man nicht zwangsläufig beginnen, selbst zum Sender zu werden. Beide Angebote erlauben es bequem zu schauen, was in der Welt so los ist. Manch ein Nutzer dieser Apps versucht sich gläsern zu machen und filmt oft wahllos seinen Alltag mit Meerkat oder Persicope. So kann man zufällig auf den Beifahrersitz eines Taxifahrers in Singapur geraten und den Stau einer asiatischen Metropole live erleben – inklusive der Flüche des Fahrers. Gerne werden auch Partys live übertragen, oder – und das ist eine sehr praktische Anwendung – Vorlesungen direkt aus dem Uni-Hörsaal. So ein Live-Video vom Professor ist wohl eigentlich nur für die Kommilitonen gedacht, die es nicht rechtzeitig bis in die Hochschule geschafft haben oder den Lernstoff lieber aus dem Bett verfolgen. Schön, wenn andere Studenten dann per Smartphone für die Live-Übertragung sorgen.

Vorsicht: Datenfalle und rechtliche Grenzen beachten

Besteht keine Verbindung zu einem WLAN-Netz, steht einer Übertragung per UMTS- oder LTE-Mobilfunknetz rein technisch auch nichts im Weg. Die Videodaten werden vor der Übertragung entsprechend komprimiert, sodass der Empfang oder das Senden von unterwegs kein Problem darstellt. Doch Vorsicht: Eine halbe Stunde Video-Streaming über eine der Apps kann ein halbes Gigabyte Datenvolumen „auffressen“. Da ist das Datenvolumen manch eines Mobilfunkvertrags schnell aufgebraucht.

Aber auch rechtliche Grenzen sind zu beachten: Nicht jede Videoübertragung ist legal! Das ein Videostream aus einem Kinosaal nicht erlaubt ist, dürfte jedem klar sein, aber auch vor dem Kino – und eigentlich überall sonst – ist es nicht erlaubt, einfach Passanten zu filmen und das Video ins Internet zu streamen. In der Regel sind alle Menschen, die mit auf eine veröffentlichte Videoaufnahme geraten, vorab zu informieren, dass sie Teil einer Videoübertragung werden.  


‹ Übersicht

Close
Close
Close
Close
Close
Close
Close
Close
Close
Close
Arrow up

Dein Rückruf - ganz einfach!

Unser kostenloser Rückruf-Service steht dir Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr zur Verfügung.

Gerne kannst du uns auch jederzeit über unser Kontaktformular, per E-Mail direkt an info@sofortschutz.net oder auf Facebook deine Fragen zukommen lassen!

hotline hotline Rückruf

Einfach, schnell und immer für dich da!



Bei Fragen erreichst du uns auch über das Kontaktformular oder telefonisch unter 0511 54359-682 (Mo.-Fr. 9:00-17:00 Uhr).

service service Service
362.51497268677 ms
amazon ad system