Veröffentlicht am 21.11.2015 um 12:50 Uhr

Blackberry Priv: Das Android-Smartphone von Blackberry im Check

Blackberry will es noch mal wissen: Der strauchelnde Hersteller hat ein neues Smartphone auf den Markt gebracht – und setzt dabei erstmals auf Android. In den USA, Kanada und Großbritannien ist das Blackberry Priv seit dem 6. November erhältlich, hierzulande kann es vorbestellt werden. Wir haben die wichtigsten Infos zum neuen Blackberry zusammengestellt.

Blackberry Priv versichern

Blackberry Priv soll Android sicherer machen

Die Geräte von Blackberry gelten von jeher als besonders sicher, nun will der Hersteller diese Kompetenz in Android einbringen. Wenn das gelingt, ist es sicherlich ein Aspekt, der das neue Smartphone für viele Android-Nutzer interessant macht – vor allem angesichts der anhaltenden Kritik an der Sicherheit von Android-Geräten. Was bedeutet es aber konkret? Zunächst einmal erhält jedes Blackberry Priv ab Werk eine ID und einen Device Primary Key, der verhindern soll, dass nicht von Blackberry signierte Software darauf überhaupt startet. Zusätzlich hilft die vorinstallierte App DTEK bei den Sicherheits-Einstellungen und gibt Auskunft, wie der Nutzer das Smartphone noch besser absichern kann. Schließlich hat Blackberry monatliche Updates angekündigt, die Sicherheitslecks schließen sollen. Bei besonders kritischen Schwachstellen soll es kurzfristig Hotfixes geben.

Tastatur plus virtuelles Keyboard

Typisch Blackberry ist die „echte Tastatur“, die beim Priv erscheint, wenn man den Bildschirm nach oben schiebt. Das Besondere: Eine spezielle Technik macht aus der Tastatur gleichzeitig eine Art Touchpad, das auf Wischbewegungen reagiert. Alternativ gibt es aber auch ein virtuelles Keyboard, wie man es von anderen Android-Telefonen kennt. Das Blackberry Priv ist mit 14,7 Zentimetern Länge ungefähr so groß wie ein Samsung Galaxy S6 Edge+ und mit 192 Gramm etwa so schwer wie das iPhone 6S Plus. Dafür hat es einen großen Bildschirm (5,4 Zoll) samt hoher Auflösung von 540 dpi. Die 18-Megapixel-Kamera überzeugt mit guter Qualität, Videos lassen sich mit 4K aufnehmen. Angetrieben wird das Blackberry Priv von einem sechskernigen Snapdragon-808-Prozessor, flankiert von 3 GB Arbeitsspeicher. Der fest eingebaute Speicher (32 GB) lässt sich per SD-Speicherkarte erweitern. Der Akku hat eine Kapazität von 3410 mAh und soll eine Mischnutzung von rund 22,5 Stunden ermöglichen.

Ab Ende November in Deutschland erhältlich

Preislich spielt das Blackberry Priv mit 779 Euro in einer Liga mit anderen Premium-Modellen wie dem iPhone 6S und 6S Plus oder dem Samsung Galaxy S6 und S6 Edge. Bestellt werden kann das Android-Smartphone in Deutschland nicht beim Hersteller selbst, sondern ausschließlich bei Amazon, Media Markt und Saturn. Die Auslieferung ist für Ende November angekündigt.


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