Veröffentlicht am 23.06.2015 um 11:40 Uhr

Seniorenhandys retten Leben

Der Markt für Seniorenhandys wächst konstant. Alleine der größte Hersteller in dem Segment konnte 2014 mehr als 5 Millionen Geräte verkaufen. Und das, obwohl Seniorenhandys mit weniger Rechenleistung, Funktionen und Apps über die Ladentheke gehen – eine entscheidende Zusatzfunktion kann das Handy für Senioren aber zum Lebensretter machen. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert und was Sie unbedingt beachten sollten. 

Nahezu alle Seniorenhandys haben eine Notfalltaste – auffällig rot und so platziert, dass diese im Notfall schnell zu erreichen ist. Doch was passiert beim Drücken der Taste?

Wie der Name verspricht, wird im Notfall ein SOS-Signal an Angehörige oder Notfalldienste gesendet. Wer benachrichtigt wird, richten Nutzer bestenfalls bereits beim ersten Start des Seniorenhandys ein. Neben der Benachrichtigung, wird ebenfalls der Standort per GPS-Signal mitgesendet – nicht immer sind Betroffene noch in der Lage mitzuteilen, wo sie sich befinden. Doch aufgepasst: Einige Sicherheitsaspekte sollten im Vorfeld beachtet werden.

Seniorenhandys retten leben

Notfalltaste: Das sollte beachtet werden

Seniorenhandys können nicht unterscheiden, ob Mensch oder Maschine reagiert. Oder anders: Seniorenhandys erkennen nicht, ob der Notfallkontakt am Apparat ist oder nur der Anrufbeantworter bzw. die Mailbox. Sind die Angehörigen nicht erreichbar und die Mailbox nimmt den Anruf entgegen, wird die eingerichtete Telefonkette unterbrochen. Normalerweise würde nach dem ersten unbeantworteten Notruf der nächste eingespeicherte Kontakt benachrichtigt. Im Falle, die Mailbox fängt den Anruf ab, läuft die Benachrichtigung aber ins Leere und die Telefonkette wird unterbrochen. Das System „denkt“ es sei jemand erreicht worden.

Das kann vermieden werden. Nutzer können Notfallnummern programmieren, die einen 24-Stunden-Service haben – so beispielsweise der Rettungsdienst 112. Wenn es im Ernstfall um Sekunden geht, kann die entsprechende Hinterlegung der Richtungen Nummer auf dem Seniorenhandy Leben retten.

Außerdem spielt die Reihenfolge der Telefonkette eine wichtige Rolle. Es klingt selbstverständlich, dennoch sollten die hinterlegten Personen, die als Notrufkontakt angegeben sind, darüber informiert sein, um schneller handeln zu können. Zudem sollten Angehörige in der Nähe zuerst benachrichtigt werden – umso schneller die Reaktion, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass rechtzeitig Hilfe vor Ort ist.

Das sollten Notfallkontakte von Seniorenhandys beachten

Wer als Notfallkontakt hinterlegt ist, sollte folgendes beachten: Handy nicht ausschalten – auch nicht nachts! Das Handy sollte in Hörweite bleiben und der Rufton stets angeschaltet bleiben. Ansonsten bleibt der Notfallanruf ungehört und im schlimmsten Fall nimmt die Mailbox den Anruf des Seniorenhandys entgegen. Der Anruf läuft ins Leere – die Telefonkette wird unterbrochen.

Die Zeitspanne, bis der Anrufbeantworter oder die Mailbox sich aktiviert, sollte auf die maximale Länge eingestellt und die automatische Umleitung auf die Mailbox bei besetzter Leitung oder fehlender Netzabdeckung deaktiviert sein.

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