Veröffentlicht am 21.03.2016 um 14:53 Uhr

Virtuelle Realität fürs Smartphone – Google Cardboard und Galaxy Gear

2016 soll das Jahr werden, in dem die virtuelle Realität (VR) den großen Durchbruch erlebt. Handelt es sich nur um eine weitere High-Tech-Spielerei oder werden Datenbrillen in einiger Zeit zu unseren alltäglichen Begleitern? Was genau leisten die VR-Headsets auf Smartphone-Basis?

Virtuelle Realität fürs Smartphone – Google Cardboard und Galaxy Gear

Google und Samsung bieten günstigen Einstieg

Neben den speziellen und deutlich teureren Datenbrillen, wie Oculus Rift oder HTC Vive, bietet Google mit seiner „Cardboard-Brille“ einen Konkurrenten zum erschwinglichen Preis, der tatsächlich aus Pappe konstruiert wurde. Auch Samsung ist in diesem Markt aktiv und bietet mit der VR-Brille Galaxy Gear VR eine passgenaue Erweiterung für die Smartphones aus eigenem Haus.

VR-Brillen für Smartphones sind im Massenmarkt angekommen

Im Moment zählen Googles Cardboard und die Samsung Galaxy Gear VR zu den besten mobilen Headsets, die mit einem Smartphone verwendet werden können. Unter verschiedenen Markennamen gibt es zudem Nachbauten aus China, die das virtuelle Erlebnis schon für weniger als 30 Euro ermöglichen. Selbst der Kaffeeröster Tchibo bietet im Rahmen einer Aktion eine eigene VR-Brille an, damit dürfte das Konzept endgültig im Massenmarkt angekommen sein.

Neben den mobilen Varianten, die allesamt weniger als 100 Euro kosten und ein Smartphone voraussetzen, gibt es spezielle VR-Brillen, wie die Oculus Rift, die HTC Vive und die Playstation-VR von Sony, die jedoch erst zur Jahresmitte 2016 im Handel sein werden. Sie sind mit einem eigenen Display ausgestattet. Insbesondere die Oculus Rift besticht durch eine enorm hohe Auflösung und beste Bild- und Soundqualität. Diese speziellen VR-Brillen werden aber vorerst nicht unter 500 Euro zu haben sein. Zudem haben sie sehr hohe Ansprüche an die Hardware des Spiele-PCs oder der kompatiblen Konsolen.

Die Anwendung ist einfach – das Ergebnis verblüfft

Die Anwendung der günstigeren Smartphone-Brillen ist kinderleicht: Das Smartphone wird in eine Klappe geschoben, die sich vor den Linsen der VR-Brille befindet. Mit den passenden Apps ist es nun möglich, ein 3D-Bild zu erzeugen. Die Sensoren des Smartphones zeichnen die Kopfbewegungen des Anwenders auf und richten das Bild dementsprechend aus. Egal ob günstig mit dem Smartphone oder teurer am Spiele-PC oder der Konsole: Brillenträger können über integrierte Linsen das Bild entsprechend ihrer Sehstärke anpassen.

Die VR-Headsets in der Praxis

Mit den mobilen VR-Headsets, die in Kooperation mit dem Smartphone funktionieren, kann auf bestimmte Apps zugegriffen werden, um deren Inhalte in der 3D-Ansicht zu genießen. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, eignen sich Videos, die kostenfrei bei YouTube zur Verfügung stehen.

Etwas spezieller sind Anwendungen, die das virtuelle Besichtigen von Architekturmodellen oder Immobilien ermöglichen. Gerade die Makler-Branche sieht in der VR-Technologie neue Möglichkeiten, um so den klassischen Rundgang durch Immobilien zukünftig rund um die Uhr anbieten zu können. Virtuelle Rundgänge erlauben auch kostenfreie Apps in den App Stores, die den Brillenträgern zum Beispiel unter den Eiffelturm oder in das Kolosseum nach Rom versetzen. Ganz besonders beliebt sind VR-Apps, mit denen Achterbahn-Fahrten simuliert werden. Das Ergebnis ist selbst bei billigen Smartphone-Brillen so beeindruckend, dass bei einer virtuellen Reise oft schnell in Vergessenheit gerät, dass in Wirklichkeit nur eine App auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm dargestellt wird.

VR-Technik steht gerade erst am Anfang

Neben ihrem Einsatz in der Gaming-und Unterhaltungswelt haben die VR-Headsets das Zeug dazu, viele weitere Sparten zu revolutionieren. Im Kino könnte der Zuschauer zukünftig mit Hilfe der Brillen selbst ein Teil des Films werden oder hautnah in der ersten Reihe bei großen Sportereignissen sein. Auch die Arbeitswelt steht vor grundlegenden Veränderungen. Das eigene Büro oder der Arbeitsplatz kann zukünftig auch simuliert werden – egal wo sich der Anwender gerade befindet.

Um einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten zu bekommen und in die virtuelle Welt einzutauchen, bietet sich Google Cardboard & Co als günstiger Einstieg an. Die passenden Apps und Downloads sind fast ausnahmslos gratis in den App Stores von Google und Apple erhältlich.


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