Veröffentlicht am 14.03.2016 um 16:37 Uhr

360 Grad-Kameras – die Trends 2016

Neben den verschiedenen Headsets, mit denen virtuelle Realitäten abgebildet werden können, etablieren sich passend dazu spezielle 360 Grad-Kameras auf dem jungen Markt der „Virtual Reality“ (VR). Wir haben uns ein paar VR-Kameras angeschaut und festgestellt: Die benötigte Technik ist schon für unter 500 Euro erhältlich.

360 Grad-Kameras – die Trends 2016

360 Grad-Kameras: Mehr als nur Panorama-Aufnahmen

Oft werden die 360 Grad-Kameras mit gewöhnlichen Panorama-Kameras mit Weitwinkel verwechselt – doch es gibt einen riesigen Unterschied. Echte 360 Grad-Kameras filmen rundum alles, egal ob horizontal oder vertikal. Sie besitzen dafür mindestens zwei Linsen, die alles rundherum erfassen. Wird das Video dann beispielweise bei Youtube360 hochgeladen, fühlt sich der Zuschauer in das Video hineinversetzt. Er kann über Gestensteuerung auf dem Smartphone oder die Cursor-Tasten der Tastatur wirklich jedes Detail und jeden Winkel der Umgebung ansehen.

Samsung, Ricoh und LG entdecken den VR-Massenmarkt

Der Technik-Riese Samsung hat die „Gear 360“ entwickelt, eine VR-Kamera, die mit dem ebenfalls neuen Smartphone Galaxy S7 und der VR-Brille Galaxy Gear VR kompatibel  sein wird. Mit den beiden 180 Grad-Fischaugenobjektiven können beeindruckende Rundum-Videos und Fotos aufgenommen werden. Dank einer besonderen Blende sollen auch bei schlechten Licht- und Wetterverhältnissen hochwertige Filme und Bilder entstehen. Die so aufgenommenen Bilder und Videos können anschließend vom Nutzer in sozialen Netzwerken, über Youtube360 oder in Google Street-View geteilt werden.

Ricoh Theta S

Ricoh bietet mit der Vollsphärenkamera „Theta S“ eine Kamera, die nicht an ein spezielles Smartphone gebunden ist. Der Anwender bekommt eine Kamera, die Rundum-Fotos mit bis zu 14 Megapixeln und Full-HD Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnet. Über eine eigene App und WLAN werden die fertigen Aufnahmen kinderleicht auf das Smartphone und andere Endgeräte übertragen.

LG 360 Grad-Cam

Auch der koreanische Hersteller LG hat eine VR-Kamera vorgestellt: Die LG 360 Grad-Cam ist handlich, kompakt und verfügt wie die Kameras von Samsung und Ricoh über zwei Kameras, die jeweils einen Winkel von 200 Grad abdecken. Die getrennt erfassten Aufnahmen werden in der Kamera zu einem Panoramabild zusammengesetzt. Wie die Wettbewerber setzt auch LG auf die drahtlose Übertragung, um die Bilder und Videos auf dem Smartphone zu betrachten.

Alle drei Kameras von Samsung, Ricoh und LG werden voraussichtlich weniger als 500 Euro kosten. Die Ricoh-Kamera ist bereits erhältlich, die Modelle von LG und Samsung werden noch vor dem Sommer im Handel erwartet.

Innovationen von Nikon, HumanEyes und Giroptic

Die 360 Grad-Kameras von Nikon, HumanEyes und Giroptic sollen ebenfalls im Laufe des Jahres verfügbar sein.

Die Nikon KeyMission 360 überrascht mit ihrer handlichen Größe, die an die erfolgreichen Action-Cams von GoPro erinnert. Ähnlich wie bei GoPro, soll es zusätzlich zur Kamera einiges an sportorientiertem Zubehör, wie Halterungen für Helme, Surfbretter und Lenker geben. Da Nikon mit seiner Kamera hauptsächlich Sportler ansprechen möchte, ist die KeyMission selbstverständlich auch komplett wasserdicht. Allerdings zeichnet sie im Gegensatz zu den meisten anderen 360 Grad-Cams nur zweidimensional auf.

Die „Vuze“ vom Neueinsteiger HumanEyes zeichnet dagegen mit ganzen acht Objektiven mit integrierten Full HD-Sensoren auf.

Das französisch-amerikanische Startup „Giroptic“ ist ebenfalls ganz neu auf dem Kamera-Markt und will mit einer 360-Cam überzeugen, die einen Aufnahmewinkel von 360 x 300 Grad schafft. Drei integrierte Mikrofone sorgen hier für einen sauberen Ton.


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