Veröffentlicht am 20.10.2015 um 12:51 Uhr

Bezahlen mit dem Smartphone – ein Überblick

Seit Jahren wird versprochen, dass es bald möglich sein soll, bargeldlos und sicher mit dem Smartphone bezahlen zu können. Doch da sich die großen Anbieter (Vodafone, Telekom und O2 ) auf kein einheitliches System mit den Handyherstellern und Banken einigen konnten, gab es lange keine Fortschritte. Nun endlich soll der große Durchbruch mit dem NFC-System geglückt sein. 

Bezahlen mit dem Handy

NFC – geringe Reichweite ist hier ausdrücklich erwünscht 

Unter NFC (Near Field Communication) versteht man einen drahtlosen Funkstandard mit einer Reichweite von etwa 4 cm. NFC-fähige Geräten müssen dann vom Kunden nur an das Bezahl-Terminal herangehalten werden und der Betrag kann abgerechnet werden. Durch die geringe Reichweite ist ein Missbrauch erschwert, da die Zahlung entweder mit einer PIN oder mit dem Fingerabdruck bestätigt werden muss.  

So einfach ist die Theorie, doch in der Praxis gibt es Schwierigkeiten: Zwar sollen bis 2018 alle Bezahlterminals mit NFC ausgestattet sein, bisher sind es in Deutschland nur etwa 10%. Zu den Vorreitern der neuen Technologie gehören die Supermarktketten REWE und Netto in Berlin (weitere Filialen sollen folgen), Aldi, außerdem Douglas, Thalia Buchhandlung und Starbucks, einige Filialen von McDonalds und die Tankstellen von Aral.  

Doch nicht jedes NFC-fähige Handy lässt diese Art des Bezahlens zu. Der Anbieter des Netzes in dem das Handy genutzt wird, muss auch einverstanden sein. Und mit dem iPhone funktioniert es in Deutschland (noch) gar nicht.  

Telekom und Vodafone 

Telekom und Vodafone bieten so genannte Wallet-Apps an. O2 hat zurzeit noch keine eigene App, dazu weiter unten mehr.  

Sowohl bei der Telekom wie auch bei Vodafone wird eine neue SIM-Karte benötigt, Karten, die dieses Jahr ausgegeben worden sind, müssen nicht ausgetauscht werden. Bei Vodafone werden auf der SIM-Karte die Bezahldaten gespeichert, hier kann man zwischen Kreditkartenabrechnung oder Lastschriftverfahren wählen.  

MyWallet von Telekom ist eine Prepaid-Lösung, die Karte muss also vor dem Gang in den Supermarkt „aufgeladen“ werden.  Für beide Systeme gilt: Beträge bis 25,-€ können ohne Bestätigung einfach durch Vorhalten an den Bezahlterminals abgebucht werden, höhere Beträge werden entweder durch Fingerabdruck oder durch einen PIN am Telefon bestätigt.   

O2 und nicht NFC-fähige Geräte 

O2 bittet seine Kunden, auf den Sticker von „mpass“ zurückzugreifen. Hier wird auf das Gerät ein NFC-fähiger Sticker geklebt, dieser wird an das Terminal gehalten. Bei „mpass“ hat man die Wahl zwischen Lastschriftverfahren und Prepaid.  

Mit Mobiltelefon-Zahlung hat dieses System aber nur zu tun, solange der Sticker auf einem Telefon klebt: So kann der Sticker auch einfach in das Portemonnaie oder auf den Krückstock der Omi geklebt werden. Eine App oder ähnliches wird nicht benötigt. Es gibt allerdings die ergänzende „mpass“-App, die dann eine Übersicht über die Zahlungen bereithält.    

Apple Pay – in den USA bereits ein Riesenerfolg  

Bezahlen mit iPhone funktioniert auch mit der NFC-Technologie. Allerdings hat Apple die dazugehörige App „ApplePay“ bisher nur in den USA und Großbritannien freigeschaltet. Innerhalb eines knappen Jahres, die Einführung in den USA erfolgte im Oktober 2014, gibt es für dieses System fast eine Million Akzeptanzstellen. Wann man mit dem iPhone auch in Deutschland bezahlen kann, steht noch nicht fest. Für den Einzelhandel dürfte diese Lösung schwierig sein, weil man neben Apple Pay auch immer noch eine Lösung für die Nutzer anderer Smartphone-Systeme, allen voran Android, benötigt. Das von Google entwickelte System „Google Wallet“ ist bislang noch nicht im stationären Einzelhandel eingetroffen.  

Die größte Herausforderung stellt jedoch die Ablehnung der Konsumenten dar: In mehreren Befragungen äußerten sich zwischen 66 und 85% der Befragten äußerst skeptisch über die Sicherheit beim Bezahlen mit dem Handy.  

 


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