Veröffentlicht am 11.03.2016 um 10:49 Uhr

Rückblick: Die Urahnen der Smartphones wurden auf der CeBIT präsentiert

„Früher war alles besser!“ – Aber definitiv nicht im Bereich der Technik. Eine nostalgische Reise in die Anfänge der Computermesse CeBIT zeigt, wie schnell sich die Technik in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Die Geschichte der modernen Smartphones begann auf dem Messegelände in Hannover.

Rückblick: Die Urahnen der Smartphones wurden auf der CeBIT präsentiert

Unhandliche Autotelefone und der Beginn der Smartphones

Das erste Autotelefon im Stil eines Handys wurde 1988 auf der CeBIT Computermesse in Hannover vorgestellt. Es gilt als ein Urahn unserer Smartphones, da es mit diesem Gerät erstmals möglich wurde wirklich mobil zu telefonieren – mehr konnte es allerdings auch nicht. Das Modell „Pocky“ der Deutschen Telekom war nicht mehr in einem schweren Koffer untergebracht, sondern wirklich tragbar. Die neue Mobilität hatte den stolzen Preis von 8.600 D-Mark (rund 4.300 Euro). Ein wahrlich exklusives Vergnügen, das nur für die wenigsten damaligen Messebesucher bezahlbar war.

Die klobigen Telefone von damals sind heutzutage ultradünn, leicht und können nahezu alles, was ein PC auch kann. IBM hatte diese Idee schon damals und präsentierte 1992 in Hannover den „IBM Simon“ – ein weiterer Vorläufer unserer heutigen Smartphones. Der Simon konnte E-Mails und Faxe versenden, hatte einen Kalender und ein Adressbuch, sowie einige Spiele. Außerdem begeisterte er schon damals mit einem Touchscreen. Das erste iPhone wurde erst 2007 von Apple herausgebracht. Ein Jahr später folgte mit dem HTC Dream das erste Smartphone mit dem Android-Betriebssystem von Google.

ISDN: Die digitale Telekommunikation beginnt

Noch bevor jemand wusste, was ein Smartphone oder das World Wide Web ist, wurde 1989 das digitale Telefonnetz ISDN vorgestellt. Die Deutsche Bundespost begeisterte damit auf der CeBIT, da dank ISDN endlich der Einstieg in das Zeitalter der digitalen Telekommunikation geschafft war. Mit ISDN war es gelungen, Daten, Bilder und Sprache zusammenzufassen und über die vorhandene Anschlussleitung digital zu übertragen. Heute selbstverständliche Funktionen wie Rufnummernanzeige, Umleitung und Rückruf galten vor einem Vierteljahrhundert noch als sensationell neu. Die dafür benötigten ISDN-Anlagen kosteten allerdings zu Anfang noch deutlich mehr als 1.000 D-Mark.

Windows 95 – Premiere auf der CeBIT

Nachdem der mobilen und digitalen Telefonie der Einzug in den Alltag gelungen war, wurde 1995 ein weiterer Durchbruch auf der CeBIT gefeiert: Windows 95. Bill Gates persönlich gab sich in Hannover die Ehre und hielt einen Vortrag unter dem Titel „Die Zukunft beginnt jetzt: Windows 95“. Ein Jahr später senkte T-Online den Preis für den Netzzugang auf 5 Pfennig – pro Minute! Nach heutigen Maßstäben ein seltsames Berechnungsmodell, doch damit wurde das Internet massentauglich und bezahlbar.

Vorläufer der Tablet-PCs wurden erstmals in Hannover gezeigt

Ein Urahn unserer heutigen mobilen Begleiter wurde auf der CeBIT 2000 von Sharp vorgestellt. Das Modell „Pro HCVJ1“ war bereits mit einem Modem, Infrarot-Empfänger, einem USB-Anschluss und einer Webcam ausgestattet – die Eingabe erfolgte allerdings noch über eine Tastatur. Ebenfalls im Jahr 2000 stellte die schwedische Firma RSC das erste Tablet, das „Web-Pad“ auf der CeBIT vor. Es sollte dem Anwender ermöglichen ohne Maus durch das Web zu surfen und Daten drahtlos übertragen. Es war das erste Tablet-Gerät mit berührungsempfindlichem Bildschirm.


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