Veröffentlicht am 07.03.2016 um 15:34 Uhr

Runde Smartwatches auf dem Vormarsch?

Beim Erscheinen der Apple Watch gab es vielfach zu hören, dass die gewählte rechteckige Form nicht wirklich zu einer Uhr passt, sondern eher an einen kleinen iPod am Handgelenk erinnern würde. Wie sieht es bei der Konkurrenz aus? Wir geben einen kleinen Überblick.

Runde Smartwatches auf dem Vormarsch?

Google setzte gleich auf runde Uhren

Apples Dauer-Wettbewerber Google ging einen anderen Weg. Das Betriebssystem Android Wear war von Beginn an sowohl für kreisrunde als auch für rechteckige Displays ausgelegt. Allerdings gingen die ersten Hardwareproduzenten, allen voran Samsung mit seinen Modellen der Gear-Reihe, die teilweise auch ein eigenes Betriebssystem nutzen, den Weg des geringsten Widerstands: Ihre Bauform blieb seit der Vorstellung der ersten koreanischen Smartwatch 2013 rechteckig – wie es für die Anzeige von Apps auch am einfachsten zu sein schien.

Erst mit der Motorola Moto 360, begann im Herbst 2014 – mehr als ein halbes Jahr vor der Markteinführung der Apple Watch – die Zeit der runden Smartwatch. Zwar musste Motorola einen schmalen Rand unten am Display für die Technik reservieren, ansonsten ist die Smartwatch aber nahezu kreisrund.

2015 war das Jahr der runden Smartwatch – trotz der Apple Watch

In den vergangenen Monaten folgten dem Vorreiter Samsung zahlreiche Hersteller mit ähnlichen Konzepten, die optisch kaum noch von einer „richtigen“ Armbanduhr zu unterscheiden sind – ganz anders als die Apple Watch. Zu den erfolgreichsten runden Smartwatches zählt die mit einem Verkaufspreis nur knapp unter 400 Euro recht teure Huawai Watch, die neben einer hochwertigen Optik auch eine erstaunlich lange Akkulaufzeit von fast drei Tagen erreicht.

Weit oben in den Preisregionen von mechanischen Luxusuhren rangiert das Modell „Connected“ der Schweizer Traditionsmarke Tag Heuer. Mindestens 1.350 Euro muss man für diese Uhr investieren. Die eidgenössischen Uhrenprofis konnten sich wohl nur deshalb durchringen, eine Smartwatch zu konstruieren, weil ihnen das Google-Betriebssystem die Freiheit gab, eine runde Uhr zu bauen. Das was Tag Heuer 2015 dann auf den Markt brachte, erinnert in der Optik sehr an die klassischen Zeitmesser aus dem eigenen Haus, dass man mehr als ein zweites Mal hinschauen muss, um zu erkennen, dass das Ziffernblatt tatsächlich ein Bildschirm ist, auf dem ein ganz typisches Uhrendesign der Marke angezeigt wird.

Dieses Konzept scheint den Zeitgeist voll getroffen zu haben. Nur wenige Wochen nach der Vorstellung ihrer ersten Smartwatch, gab Tag Heuer bekannt, für nahezu das komplette kommende Jahr mit Vorbestellungen ausgelastet und damit ausverkauft zu sein.


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