Veröffentlicht am 15.10.2015 um 11:08 Uhr

Facebook M: Der persönliche Butler im Alpha-Test 

Künstliche Intelligenz und menschlicher Verstand unter einem Hut? Nach Siri (Apple), Cortana (Windows) und Now (Google) hat nun auch Facebook einen digitalen Kommunikationshelfer entwickelt, der sich über die Smartphone- bzw. Tablet-App bedienen lässt: M ist halb Mensch, halb Maschine und kümmert sich um die Wünsche der Nutzer wie ein persönlicher Butler. Der Servicedienst von Facebook befindet sich derzeit noch in der Testphase. 

 

Die Funktionalität von M 

Wer den Film „Her“ kennt, kann sich schon etwas mehr unter dem Operating System namens M vorstellen. Der Nutzer stellt eine Frage und M antwortet. Doch anders als bei „Her“ spricht M nicht verbal mit seinem Nutzer, sondern kommuniziert über die mobile Nachrichtenfunktion mit ihm. Wie sich diese Art der Kommunikation anfühlt, haben sogenannte Alpha-Tester ausprobiert. Ob ein maschinelles Operating System die Antwort auf die Frage des Nutzers weiß oder sich aber ein Team aus Facebook Mitarbeitern dem Anliegen annimmt, ist laut Tester unterschiedlich. M ist also im Vergleich zu Siri oder Cortana kein einfaches Operating System, sondern eine vielseitige Software, die teilweise von Menschen betrieben wird und teilweise selbst Antworten liefert.  

 Mensch oder Maschine? 

Das Spannende: Wann einem ein Mensch antwortet und wann das OS, ist für den Nutzer nicht ersichtlich. Da liegt es nahe, dass die Test-Nutzer die Software als „unheimlich“ beschreiben. Unheimlich sei nicht nur die Nutzung, sondern auch die Art und Weise wie M von dem menschlichen Verhalten des Nutzers lernt. So speichert M die Reaktionen des Nutzers auf dessen Vorschläge, um in zukünftigen Anfragen schneller zu erkennen, was der Nutzer möchte und was nicht. Praktisch ist das vor allem, wenn der Nutzer in einer unbekannten Stadt ist und eine Reservierung in einem Restaurant machen möchte. M sollte innerhalb weniger Minuten ein Restaurant nach dem Geschmack des Nutzers gefunden sowie eine Reservierung getätigt haben – natürlich nur nach vorheriger Absprache. 

 „Nützlich aber langsam“ 

Die Alpha-Tester kritisierten, dass der soziale Dienst länger als erhofft für das Ausführen einer Aufgabe braucht. So könnten die Nutzer sich zwar darauf verlassen, dass die Aufgabe erledigt wird, eilige Anliegen sollten aber lieber selbst bearbeitet werden. Ab wann Facebook M auch in Deutschland verfügbar ist, ist noch unklar. Derzeit testet Facebook seinen Service noch an Nutzern in San Francisco. Laut dem Magazin Wired ist jedoch davon auszugehen, dass Facebook bald tausende von M-Mitarbeitern, sogenannte „M-Trainer“ beschäftigen wird, um das System weiter voranzutreiben und den Nutzern Rede und Antwort zu stehen. Facebook M soll laut den Betreibern außerdem kostenfrei sein. Wie sich Facebook M in Live bewährt, bleibt letztlich abzuwarten. 


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