Veröffentlicht am 29.09.2015 um 08:12 Uhr

iOS 9: Was kann das neue Apple-System

iOS 9 ist da: Was es kann, und ob es vielleicht auch Nachteile es mit sich bringt, haben wir hier zusammengefasst. iOS9 ist kompatibel mit allen Geräten, die auch mit dem Vorgänger, iOS8 liefen: Das sind alle Geräte ab dem iPhone 4s, iPAD2 und dem iPad touch der fünften Generation. 

 

Größe des Updates

Bei der Größe des Updates war Apple sparsam: Brauchte das Update auf iOS 8 noch 4,6 Gigabyte, benötigt iOS 9 nur 1,6 GB. Bei dem Vorgänger waren viele Nutzer gezwungen, Apps, Bilder und andere Dinge zu löschen, um genügend Speicherplatz zur Verfügung zu haben, dieses Problem gibt es beim Update auf iOS9 nicht: Sollte das Gerät nicht übergenügend freien Speicherplatz verfügen, so bietet das Update selbst an, einige Apps kurzfristig zu löschen und im Nachhinein wieder aufzuspielen.  

Stromsparmodus

Der Akku eines iPhones mit dem neuen System soll schon im normalen Betrieb etwa eine Stunde länger laufen können als beim gleichen Gerät mit iOS8. Zusätzlich gibt es einen speziellen Stromsparmodus: laut Apple hält der Akku nach Aktivierung dieses Modus noch etwa drei weitere Stunden dazu. Hier werden dann die Push-Dienste abgestellt, die automatische Aktualisierung von Apps wird verhindert und einige Grafikeffekte werden auf dem Homebildschirm unterdrückt.  

Zusätzlich kann man in den Einstellungen jetzt ablesen, welche Apps in den letzten Stunden den meisten Strom verbraucht haben.  

Siri wird schlauer

Apples neue Funktion „Siri Pro-Active“ soll vorausahnen, was der Nutzer als nächstes tun möchte: So zum Beispiel das Hörbuch, welches zuletzt gehört wurde, automatisch gestartet, wenn sich Siri mit der Freisprecheinrichtung im Auto verbindet. Wenn der Kopfhörer eingesteckt wird, startet automatisch die vorher gehörte Musik oder Erinnerungen, die über Siri eingesprochen werden, erscheinen automatisch im Kalender. Hierbei ist wichtig, dass diese Daten nur lokal auf dem Gerät gespeichert werden und nicht – wie bei der Konkurrenz – in der Cloud landen. So wird Siri speziell abgestimmt auf den jeweiligen Nutzer immer „intelligenter“.  

iOS 9 Notizen

Notizen lassen sich mit iOS9 nun geräteübergreifend auf iPhone, iPad und Mac speichern. Die Notizen-App lässt jetzt kleine Zeichnungen mit dem Finger zu und beinhaltet eine Formatierungsleiste, die es so vorher nicht gab.  

Erweiterte Kartensysteme

Der Kartendienst Apple Maps hatte zu Beginn starke Schwächen im Vergleich zu Google-Maps, doch hier hat kräftig Apple aufgeholt: Apple Maps kennt nun auch die Nahverkehrsmittel. Zu einzelnen Stationen bietet der Service auch alternative Stecken an. Leider ist dieser Service nicht für ganz Deutschland komplett verfügbar. Manchmal schlägt die Apple-Karte einen Spaziergang vor, statt eine vernünftige Verbindung anzubieten.  

Mehrfenster-Funktion am iPhone

Unter iOS 9 können endlich auch mehrere Fenster auf einmal laufen. So läuft zum Beispiel ein YouTube-Video weiter, während man im Browser nach den Texten suchen kann.  

iOS auf dem iPad

Das iPad soll eine größere Konkurrenz zum Notebook werden. Schließt man eine richtige Tastatur an, erhält man mehrere Shortcuts, zum Beispiel, um einfacher zwischen laufenden Apps zu wechseln. Auch lassen sich jetzt zwei Apps nebeneinander bedienen. Allerdings gilt der letzte Punkt nur das iPad Air 2.  

Weiteres

Für ein schnelleres Tippen ist es nun einfacher, einen Umlaut zu tippen: Man muss nur länger auf den vokal drücken. Mit dem ersten Update 9.01 gibt es zahlreiche neue Emojis. 

Die Einstellungen lassen sich nun durchsuchen. Die eingeblendete Tastatur erscheint nun in Groß- und Kleinbuchstaben. Es gibt die Möglichkeit, mit einem Klick zurück zu der vorher genutzten App zu gelangen.  

Nicht so gut gelungen

iOS 9 bringt einen neuen WLAN-Assistenten mit. Wenn das Wifi-Signal schwach ist, wechselt das Gerät automatisch auf die Mobilfunkverbindung. Doch Vorsicht: Wer mit seinem Mobilfunkvertrag nur ein kleineres Datenpaket gebucht hat, kann dies auf diesem Weg schnell aufbrauchen, da iOS darauf nicht aufmerksam macht. Die entsprechende Funktion lässt sich allerdings abschalten, doch voreingestellt ist der automatische Wechsel in Mobilfunknetz. 


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