Veröffentlicht am 15.02.2016 um 14:19 Uhr

Ausblick 2016 – was erwartet uns im neuen Smartphone-Jahr?

Traditionell warten zu Jahresbeginn alle Fachleute der Mobilfunkbranche auf den Februar und damit auf den Beginn der Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Dort werden die Trends gesetzt. Welche erwarten uns dieses Jahr?

 

Die beiden großen Player werden sich in Barcelona zurückhalten

Wie in den vergangenen Jahren werden die beiden Platzhirsche Samsung und Apple sich in Barcelona zurückhalten mit Präsentationen. Die beiden Erzrivalen haben einen ganz eigenen Fahrplan und werden alles tun, um nicht im Rauschen der anderen in Barcelona vorgestellten Neuigkeiten auch nur ein Quäntchen an Aufmerksamkeit der Massen zu verlieren.

Doch was Samsung und Apple, vermutlich wieder im Spätsommer und Herbst bei eigenen Events zeigen werden, wird man vermutlich bereits im Frühjahr in der ein oder anderen Form bei einem der kleineren Wettbewerber sehen können. 

Für Apple und Samsung steht das Jahr im Zeichen der Zahl „7“

Beide Erzrivalen gehen bei ihren Spitzenmodell in diesem Jahr einen Zähler weiter. Während Apple 2015 die Zahl 7 ausgelassen hat, und lediglich ein „S“ Modell für die beiden Modele der iPhone 6 Reihe nachgeschoben hat, sind die Koreaner beim Zählen nun ebenfalls bei der oft als Glückszahl angesehenen 7 angelangt.

Apple wird am Display arbeiten und sich von der Kopfhörer-Buchse verabschieden

Nachdem Samsung mit dem gewölbten und in die Seite hineingezogenen Edge-Modell noch im alten Jahr vorgelegt hat, erwarten viele Brancheninsider auch bei Apple ein neues Display. So könnte der Home-Button in das Display-Glas eingebarbeitet werden. Immer wieder wird auch von einer 3D-Darstellung, für die selbstverständlich keine besondere Brille benötigt wird, gemunkelt. Ebenfalls das Thema Glas betrifft die leidige Neigung der Displays bei Stürzen zu zersplittern. Hier hat erst kürzlich Motorola vorgelegt und ein angeblich zerstörungssicheres Glasdisplay vorgestellt. Apple könnte auf den Zug aufspringen und eine ähnliche Lösung vorstellen. 

Als sicher gilt das Ende der Kopfhörer-Buchse – auch wenn im Netz schon Petitionen kursieren, die Apple von dieser Streichmaßnahme abhalten wollen. Zukünftig will Apple vermutlich nur noch Funkkopfhörer unterstützen. Wer unbedingt per Kabel Musik hören will, kann dies voraussichtlich dann noch über die UCB-C Buchse, die ebenfalls als Neuerung der nächsten iPhone-Generation gehandelt wird. 

Hochwertigere Materialien und ebenfalls USB-C bei Samsung

Auch Samsung wird nachgesagt mit der schmalen USB-C-Buchse zu liebäugeln. Dadurch können die Smartphones noch dünner werden. Insbesondere für die Materialwahl hat Samsung in den vergangenen Jahren oft Kritik einstecken müssen. Hier erwarten viele Insider einen Schritt zu mehr Metall und weniger Plastik.

Das von Apple im vergangenen Jahr eingeführte sensitive 3D-Touch System, bei dem das Display anhand der Druckstärke unterschiedliche Optionen anbietet, dürfte von Samsung in diesem Jahr ebenfalls übernommen werden. Spannend wird sein, ob die Koreaner wieder Speicherkarten-Slots einbauen. Gerade diese Android-Option gilt in den Augen vieler Anwender als Killerargument gegenüber dem iOS-Betriebssystem, das grundsätzlich keine zusätzlichen Speichermedien erlaubt.

Die kleinen Hersteller – die schwer kalkulierbaren Helden von Barcelona

Gerade von den kleineren Herstellern, die teils jedoch in China wahre Giganten sind, wird für das Frühjahr die ein oder andere Überraschung erwartet. So werden die Chinesen von Xiaomi, die kürzlich den Elektro-Scooter Pionier Segway übernehmen konnten und in ihrem Heimatmarkt auch Fernseher vertreiben, sicher ganz ähnliche Innovationen anbieten, wie die, die von den beiden ganz großen Wettbewerbern erwartet werden. Während Apple und Samsung ihre Spitzenmodelle teils nur noch knapp unter der Marke von 1.000 Euro anbieten, ist von den kleineren Herstellern teils nahezu identische Leistung, oft deutlich unter 500 Euro zu erwarten.

Google zeigt nicht nur Android, sondern auch ein modulares Smartphone

Vom Android-Entwickler Google erwartet die Branche, das modulare Smartphone „Project Ara“, bei dem sich jeder sein persönliches Smartphone nach Wunsch aus einzelnen Komponenten zusammenstecken kann. Ist das Display oder eine Taste defekt, muss lediglich ein Modul getauscht werden. Und selbst die nächste Prozessorgeneration bedeutet nur noch den Austausch einer Komponente – so die Vision.


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